Was treibt mich in meiner Kunst an?

Kunst ist mein Zeitfenster in eine spielerische, oft ästhetische Welt voll verschiedenster Möglichkeiten, mich auszuleben.
Hier verliere ich mich im Tun, im Rausch der Farben und Strukturen. Es ist der tiefe Wunsch, auch die Poesie meiner Gedanken sichtbar zu machen und der eigenen Innenwelt eine Form zu geben.

Woher kommt die Motivation, diesen Weg konsequent weiterzugehen?

Es zieht mich immer wieder an, dieses Gefühl, das entsteht, wenn ich in den Flow komme - eine freudige Leichtigkeit im Tun, alles stimmig fügend, Raum und Zeit schwindend.

In meinen Werken zeigen sich ganz unterschiedliche Schichten und Ausdrucksformen. Warum diese Vielfalt?

Weil ich die Welt und die menschliche Seele immer wieder neu entdecken möchte - in all ihrer Vielfalt, Komplexität und Schönheit. Es gibt gefühlt unendliche Möglichkeiten.
Jedes Material, ob raues Marmormehl, Kaffee oder fließendes Acryl, fordert mich heraus und ermöglicht es mir, eine andere Facette der inneren Landschaften zu ergründen.

Wie spüre ich, wann ein Werk vollendet ist?

Das ist ein feiner, oft langwieriger Dialog mit dem Bild. Manchmal denke ich: „Jetzt habe ich es.“ Doch dann folgt ein subtiles Gefühl und mir wird klar, dass es noch eine letzte Nuance braucht. Wenn sich schließlich nach einigen Tagen beim reinen Anblicken eine tiefe Zufriedenheit einstellt, weiß ich: Das Werk trägt nun alles in sich, was es braucht.

Was war meine bisher größte künstlerische Herausforderung?

Die bewusste Entscheidung, die eigene Komfortzone komplett zu verlassen. Meine Ausbildung zur Kreativtrainerin und der Mut, mich meinen eigenen künstlerischen Zweifeln zu stellen, waren intensiv und forderten Ausdauer. Doch jeder Schritt abseits der sicheren Pfade war es wert – er hat mich näher zu meiner ganz eigenen, intuitiven Bildsprache geführt.